
Auf der Druckstraße bedeutet eine nicht ordnungsgemäße Aushärtung der Farbe oder eine Lampe, deren Leistungswerte nicht den Vorgaben entsprechen, nicht nur Zeitverlust – es entstehen auch Ausschusswaren, zusätzliche Bearbeitungskosten sowie Probleme mit dem Zeitplan. Die CE-Zertifizierung ist doch kein simples Formular, das man einfach nur ausfüllen muss. Es handelt sich dabei um die technische Grundlage, die es ermöglicht, dass die UV-Lampe die Zollkontrolle hinter sich lässt, in Märkte mit strengen Qualitätsanforderungen gelangt und ohne Störungen von den Audits überstanden wird.
Was wirklich wichtig ist, wenn man eine zuverlässige Aushärtung der Farbe erreichen möchte, sind zunächst die spektralen Eigenschaften sowie die Stabilität der Lampe – schließlich ist das die Grundlage für das richtige Funktionsverhalten der Chemikalien. Wir stimmen die Emission des Quecksilberdampfs auf den optimalen Wert für den Photoinitiator ab – dadurch wird ein Maximum bei 365 nm erreicht, wodurch die Verklebung der Farbe beschleunigt wird. Die Reflektoren verwenden dichroische Beschichtungen, um das Licht an der gewünschten Stelle zu konzentrieren – dadurch entsteht eine Leistung von 800–1200 mW/cm² direkt auf dem Substrat.
Die gesamte abgegebene Energie beträgt 600–1200 mJ/cm² über die gesamte Breite des Produkts. Zudem wird die Temperatur der Lampe kontrolliert, sodass die Leistung über 5000 Stunden bei weniger als 5% Abfall bleibt. Ozongefreie Quarzkörper sorgen dafür, dass die Luft im Produktionsraum sauber bleibt – dadurch kann man mit geringerer Belüftung arbeiten.
Was das CE-Zertifikat angeht: Es muss den Vorgaben für die Entsorgung von UV-Lampen im Jahr 2026 entsprechen – dabei geht es um die Kontrolle des Quecksilbers, die Kennzeichnung sowie die Nachverfolgung nach dem Ende der Nutzungsdauer. Die Lampe kann problemlos in bestehende UV-Druckmaschinen eingebaut werden – mit Standardanschlüssen und reproduzierbaren Montageparametern.
Der Vorteil ist eine zuverlässige Aushärtung der Farbe bei höheren Geschwindigkeiten, weniger Energieverbrauch pro Teil sowie weniger Notwendigkeit zur Ersetzung der Lampen. Dadurch ergibt sich eine stabile Farbe, gute Haftung sowie Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer – egal ob auf Kunststoff, Metall oder Papier.
Ein paar praktische Hinweise: Das CE-Zertifikat gilt nur dann, wenn die Lampe genau so eingebaut wird, wie es vorgeschrieben ist – Abstände, Luftstrom sowie Leistungsprofil spielen dabei eine wichtige Rolle. Wenn man außerhalb des vorgegebenen Spannungsbereichs arbeitet oder die Lampe mit nicht passenden Reflektoren verwendet, sinkt die Lebensdauer der Lampe und es besteht die Gefahr von Nichtkonformität.
Planen Sie den Austausch der Lampen entsprechend den Vorgaben für das Jahr 2026 – halten Sie außerdem die Identifikationsdaten der Lampen sowie die Chargendaten bereit, damit eine Nachverfolgung möglich ist.